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            <title>Weitergehen, wo Andere stillstehen: Kapitel</title>
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                        <title>A4NEU: Grün ist; Eine Stadt der Chancen und Ideen</title>
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                        <author>Grüne Mitgliederversammlung (beschlossen am: 14.06.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Duisburg hat in den vergangenen Jahrzehnten herausfordernden Wanel erlebt. Der Strukturwandel hat seine Spuren hinterlassen. Aber auch ohne Kohle hat unsere Stadt Zukunft. Wir sind die Stadt der Chancen und Ideen und brauchen jetzt eine Politik, die dafür Platz schafft und Räume öffnet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die <strong>Digitalisierung</strong> ist eine Kraft der Gegenwart, welche wir steuern und nicht nur begleiten wollen. Wenn wir nicht wollen, dass unsere Stadt abgehängt wird, müssen wir jetzt digitale Konzepte zur Grundlage der Stadtpolitik machen: digitale Beteiligungsverfahren, offene und transparente Daten und ein digitales Leitbild. Das bedeutet natürlich, dass der <strong>Breitbandausbau</strong> mit noch mehr Nachdruck vorangetrieben werden muss. Es heißt aber auch, dass unsere Verwaltung fit gemacht werden muss, für die 20er Jahre dieses Jahrhunderts. Wir wollen <strong>den Weg zum Amt möglichst überflüssig machen </strong>und soweit es geht digitale Alternativen schaffen. Dabei bleibt der <strong>Datenschutz </strong>unsere Grundlage. Es soll schnell und sicher sein, aber deine Daten gehören dir.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere <strong>Wirtschaft</strong> braucht nach der Corona-Pandemie einen Neustart. Die Krise ist Chance und Auftrag, die sozial-ökologische Transformation unserer Industriegesellschaft anzugehen und unsere Stadt nachhaltig, zukunftssicher und krisenfester aufzustellen. Die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts und damit auch der Arbeitsplätze liegt im konsequenten ökologischen Umbau. Teile der Wirtschaft sind hier schon weiter als die Politik. Wir wollen die städtische Wirtschaftsförderung personell stärken und entlang der Klimaschutzziele aussrichten, neue Potentiale durch stärkere Vernetzung in der Metropole Ruhr (sowie der Metropolregion Rheinland) erschließen und regional abgestimmte Schwerpunkte ausbauen, etwa im Bereich von Wasserstofftechnik und Kreislaufwirtschaft. Unternehmen, die jetzt in der Krise sind, werden wir gezielt unterstützen und darüber hinaus <strong>Neugründungen und Neuansiedlungen in zukunftsorientierten Schwerpunktclustern </strong>fördern. Im Bewusstsein um den Flächenbedarf der Unternehmen setzen wir auf Brachflächenrecycling, um Wirtschaft und Umwelt in Einklang zu bringen. Wir wollen mit dem <strong>Regionalverbandverband Ruhr (RVR)</strong> und seinem Ruhrparlament eng zusammenarbeiten, um unsere interkommunale Zusammenarbeit zu stärken und das Ruhrgebiet gemeinsam nach vorne zu bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die Stadtteile besser miteinander vernetzen und in <strong>jedem Stadtteil ein Zentrum</strong> schaffen, das Begegnungsstätte, aber auch Servicestelle der Verwaltung sein kann. Auch die <strong>Kulturlandschaft</strong> ist von Corona gebeutelt worden. Wir wollen die kulturellen Akteur*innen unserer Stadt stärker fördern sowie Freiräume für alle erhalten und weiter ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Duisburg ist auch eine Stadt, die ihre Stärke aus ihrer <strong>Vielfalt</strong> zieht. Wir wollen die migrantische Ökonomie stärken und sichtbar machen und wir werden die <strong>interkulturelle Öffnung der Verwaltung</strong> weiter ausbauen. Für uns ist auch klar: Duisburg bleibt eine Stadt der <strong>Solidarität. </strong>Wir unterstützen das Bündnis &quot;Seebrücke&quot; und werden uns im Rat der Stadt dafür einsetzen, dass Duisburg endlich sicherer Hafen für Geflüchtete wird. Vielfalt heißt für uns auch den queeren Initiativen endlich ein eigenes Zentrum mitten in der Stadt zur Verfügung zu stellen. Und wir werden weiter für <strong>ein offenes Duisburg ohne Nazis</strong> streiten. Auf der Straße und in den Parlamenten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Deine Stadt gestaltest du: digital und nah!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir kämpfen dafür, dass jede Stimme gehört wird. Für uns gehört die Beteiligung unserer Bürger*innen und Einwohner*innen zu unserem Selbstverständnis und wir finden: Da geht noch viel mehr!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen, dass alle Duisburger*innen in Zukunft nicht nur projektbezogen an Entscheidungsverfahren teilnehmen können, sondern immer die Möglichkeit haben Vorschläge einzubringen, wie das Leben in unserer Stadt besser wird. Und wir wollen allen die Möglichkeit geben, immer bestens darüber informiert zu sein, was um sie herum passiert. Sowohl online, als auch offline!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir schaffen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stadtteilkonferenzen, auf denen regelmäßig mit Nachbar*innen Ideen geteilt, Projekte vorgeschlagen und der Stadt und seinen Verantwortlichen Fragen gestellt werden können. Gute Ideen brauchen Raum!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine Duisburg App, die einfachen Zugang zu allen Verwaltungsprojekten bietet und die Möglichkeit, fortlaufend Fragen zu stellen und Anregungen zu geben. Alle Daten, die die Verwaltung sammelt, sollen hier möglichst einfach und transparent zur Verfügung gestellt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die App soll noch mehr können: Als digitales Stadttor soll sie an einem Ort alle kulturellen Veranstaltungen um einen herum anzeigen und die Möglichkeit geben, Veranstaltungen und Angebote an in der Nachbarschaft zu bewerben. Hier wachsen wir zusammen!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Die neue Verwaltung: Einfach, schnell, digital.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Digitalisierung ist längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern ein enorm wichtiger Baustein unserer Gesellschaft. Deswegen braucht auch unsere Verwaltung dringend ein Update! Der Weg zum Amt selbst soll nur noch in Ausnahmefällen überhaupt notwendig sein. Von der Autozulassung, über die Beantragung des Personalausweises bis hin zum Antrag auf Eheschließung: Wer ein Anliegen hat, sollte alles online erledigen können. Digitalisierung läuft für uns aber nicht ohne Plan, wir wollen,dass sie höchsten Standards enstpricht: ökologisch, sozial, nachhaltig, bürgerfreundlich, vernetzt, offen, klima-neutral, gender-gerecht und sicher.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür brauchen wir für die Stadt ein digitales Leitbild!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen ein Gesamtpaket: Für Verwaltung, Wirtschaft und Handel und unter Beteiligung der Menschen in Duisburg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das gelingt uns indem:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir endlich Digitalisierung priorisieren und die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Alle Verwaltungsservices soweit wie möglich digital nutzbar machen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Mitarbeiter*innen der Verwaltung nachschulen und auf dem Weg der Digitalisierung mitnehmen. In Bereichen, in denen Homeoffice möglich wäre, sollte den jeweiligen Mitarbeiter*innen dies auch technisch und organisatorisch ermöglicht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Menschen in unserer Stadt mitnehmen und Schulungsangebote und Hilfestellungen anbieten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir unseren Fokus darauf legen, Abläufe schneller, einfacher und umweltverträglich zu machen. Das hilft auch dem Klima!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Nachhaltige Wirtschaftsförderung ist vernetzt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Wirtschaft in Duisburg ist durch die Corona-Pandemie hart getroffen worden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen erwartet Umsatzrückgänge um durchschnittlich 25 Prozent. Von Kurzarbeit betroffen waren in Spitzenzeiten bis zu 70 Prozent der Beschäftigten. Deshalb ist es geboten, auch kommunal alles dafür zu tun, dass eine große Entlassungs- und Insolvenzwelle vermieden wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb brauchen wir 2021 Zukunftsinvestitionen, die dazu führen, dass sich die Wirtschaft in Duisburg breiter und widerstandsfähiger aufstelle kann. Dazu müssen die Stärken der Region im Bereich umweltfreundlichen Mobilität, Ressourceneffizienz oder Wasserwirtschaft genutzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Grüne wissen wir, dass wir uns der Ausweisung neuer Gewerbeflächen nicht verschließen können. Trotzdem muss auch in dieser Krisenzeit der Brach- und Altflächenaufbereitung Vorrang eingeräumt werden. Dazu bedarf es einer besseren interkommunalen Zusammenarbeit und hier insbesondere die bessere Nutzung der Ebene des Regionalverbands Ruhr, um z.B. die ausgewiesen Kooperationsstandorte zur Gewerbeansiedlung verstärkt zu nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Finanzierung in Zukunftsmärkte brauchen die Unternehmen schnelle Lösungen. Auch hier kann eine gut aufgestellte, kommunale Wirtschaftsförderung Hilfestellungen geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch im Vergleich zu anderen Kommunen ist die Wirtschaftsförderung für Duisburg personell unterdurchschnittlich ausgestattet. Die wachsenden Aufgaben der Vernetzung, der Betreuung von Bestandsunternehmen oder dem nachhaltigen Management neuer Gewerbeflächen bedürfen mehr Personal.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Deshalb wollen wir folgende Maßnahmen ergreifen:</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Personelle Aufstockung der Wirtschaftsförderung in Duisburg</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Vorteile des trimodalen Logistikstandortes nutzen und Duisburg zum Zentrum der Kreislaufwirtschaft in NRW ausbauen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausrichtung der Wirtschaftsförderung am kommunalen Klimaschutzkonzept</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bereits vorhandene Strukturen in den Leitmärkten der Umweltwirtschaft nutzen. Dazu gehört Duisburg zum Zentrum der umweltfreundlichen Herstellung und Nutzung von Wasserstoff in Europa auszubauen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Gastronomie - Hotellerie – Einzelhandel. Jetzt retten!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Erst wenn ein Corona- Impfstoff zur Verfügung steht, kann in den „Normalbetrieb“ zurückgekehrt werden. Das bedeutet, dass wir einen Rettungsschirm &quot;Gastro- und Hotellerie&quot; benötigen, um die Hotels, Restaurants und Kneipen in unserer Stadt das Überleben bis zur Beendigung der Pandemie zu ermöglichen. Doch nach Einschätzungen von Experten, werden die Probleme des stationären Einzelhandels, die bereits schon vor der Pandemie bestanden haben, noch verstärkter zu Tage treten. Das Sterben des stationären Einzelhandels und damit die Verödung der Innenstadt kann durch die Einrichtung digitaler Verkaufsplattformen gemildert werden. Händler, die sich der Digitalisierung ihrer Geschäftsabläufe verschließen, werden nach Meinung der Experten immer größere Probleme bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, dass</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das Land die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt und einen Unterstützungsfonds einrichtet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Stadt auf Einnahmen aus der Gestattung der Außengastronomie verzichtet</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>gemeinsam mit den Gastronomen,Hoteliers und Händlern und unterstützt durch das Gesundheitsamt, dafür geworben wird, dass die Verbraucher den eingeführten Hygienekonzepten vertrauen können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>öffentlicher Flächen zu Gunsten der Außengastronomie umverteilt werden, da die Einhaltung der Mindestabstände mehr Platz benötigt. Insbesondere PKW-Parkplätze können hier kurzfristig und kostengünstig umgewandelt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>kommunal der stationäre Einzelhandel durch zusätzliche verkaufsoffene Sonntage in den nächsten zwei Jahren begleitet durch Innenstadtattraktivitäten unterstützt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>nach dem Vorbild &quot;Wir sind Bochum&quot; eine online Plattform &quot;Wir sind Duisburg&quot; aufgebaut wird. Hier kann man sich schnell über die Angebote und Öffnungszeiten der mitmachenden Händler, Dienstleister, Gastronomen und Gesundheitsdienstleister informieren und bequem online einkaufen und bestellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. Leerstand zu Workspaces</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade als Universitätsstandort muss Duisburg durch eine aktive Unterstützungsstrategie zur Förderung von Gründer*innen - Teams beitragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aktuell wird mit startport, einem Accelerator-Programm vom Duisburger Hafen, der Fokus auf Logistik und Supply Chain gelegt. Die Impact Factory ist ein Programm für Gründer*innen, die nicht nur die ökonomische Nachhaltigkeit, sondern auch den sozialen, humanen oder ökologischen Mehrwert mitdenken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus sollten weitere Möglichkeiten zur Förderung einer lebendigen Gründerszene in unserer Stadt genutzt werden. Dazu bedarf es:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>einem besseren Verständnis der Bedürfnisse der Gründer*innen - Teams, um die Angebote so zu entwickeln, dass sie auch genutzt werden. Damit wir systematisch leerstehende Gebäude zu Workspaces umbauen können und unbürokratisch und günstig Räume zur Ideenentwicklung und Unternehmensgründung Verfügung stellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>neuer Kooperationen mit der Privatwirtschaft und der Universität, um in den Bereichen Ressourceneffizienz, umweltfreundlche Nutzung von Wasserstoff oder Kreislaufwirtschaft neue Programme und Fördermöglichkeiten in Duisburg einzuführen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>6. Autohof am Logport - Verträgliche Zufahrten zum Logport </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der LKW Verkehr ist eine Belastung für den städtischen Verkehr. Und auch wenn wir diesen grundsätzlich reduzieren wollen, werden LKWs für die nahe Zukunft weiter zum Stadtbild gehören. Uns ist wichtig, dass die LKW-Fahrer*innen ihren Job unter menschenwürdigen Bedingungen machen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen daher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Den LKW-Verkehr zu den Logports so gestalten, das Anwohner*innen von Lärm und Abgasen verschont werden. Dafür machen wir Vorgaben für die LKW und lenken den Verkehr um.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um den innerstädtischen LKW-Verkehr insgesamt zu senken, wollen wir Liefer-Hubs zum Warenumschlag außerhalb der Wohnbebauung einrichten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einen Autohof am Logport in Rheinhausen bauen. Dafür sollen die Firmen die entsprechende Fläche zur Verfügung stellen. Wo Logport-Flächen neu geschaffen werden (z.B. Walsum) von vorherein Stellplätze, sanitäre Anlagen und Lebensmittelverkauf einplanen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Autohof soll genügend Stellflächen für LKWs bieten, sodass diese nicht mehr an den Straßen parken müssen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Autohof soll ausreichend Toiletten und Duschen für die LKW Fahrer bereit halten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ein längerer Aufenthalt in der Fahrerkabine kann eine echte Ruhezeit nicht ersetzen, wir wollen daher auch die Schlaf- und Ruhemöglichkeiten zur Verfügung stellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>7. Kultur ist unser täglich‘ Brot</strong><br>
Die Kulturbetriebe unserer Stadt stehen immer wieder vor großen Herausforderungen aufgrund mangelnder Finanzierung. Tagtäglich wissen viele nicht, wie es weitergehen soll. Dies ist durch die Coronakrise umso deutlicher geworden. Kunst und Kultur sind jedoch Ausweis einer lebendigen Stadt und damit Grundlage unseres urbanen Lebens.<br><br>
Wir wollen den kulturellen Akteur*innen unserer Stadt ausreichend Hilfen und Freiheiten geben, um zu experimentieren, herauszufordern, zu kritisieren und neue Perspektiven zu wagen. Wir wollen die traditionell verankerten Kulturangebote erhalten und die freie Szene stärken.<br><br>
Den Zugang zur Kultur wollen wir allen eröffnen, denn kulturelle Teilhabe ist notwendig, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu gewährleisten. Wir wollen Duisburg zu einem Ort machen, an dem Künstler*innen gerne leben und arbeiten.<br><br>
Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>durch eine sinnvolle Mischung aus Projekt-, Struktur-, Quartiers-, Investitions- und institutioneller Förderung der freien Kulturszene für agile kulturelle Entwicklung in den Stadtteilen sorgen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die vorhandenen Stadtteilbüros und Kulturstandorte personell und finanziell stärken, so dass sie in der Lage sind, unsere Künstler*innen adäquat zu unterstützen und die kulturelle Vielfalt in der Stadt aufblühen zu lassen. Die Stadtteilbüros sollen in den neuen Stadtteilzentren Anlaufstellen für Alle sein und Strukturen, Kreativität sowie künstlerische Entfaltung fördern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Welten zwischen persönlich erlebter Kunst und Kultur sowie die Möglichkeiten ihrer analogen und digitalen Teilhabe Duisburger Bürger*innen fortlaufend so anpassen, dass sie ein wichtiger Teil des Alltagserlebnis „Stadt“ werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das Personal der Stadtteilbibliotheken mit qualifizierten Kräften aufstocken, damit sie endlich wieder das sein können, was sie sein sollen: Ein Treffpunkt, ein Lernort und eine Wissens-Tankstelle für die digitale Kompetenz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Orte, die selbstverwaltet und niedrigschwellig das Erleben und das Schaffen von Kunst und Kultur ermöglichen besonders fördern. Sie sind Motor der Integration und sie bilden den Kitt, den die Gesellschaft zusammenhält. Ob es nun Orte wie ein soziokulturelles Zentrum oder Clubs unserer Stadt sind – wir wollen mehr davon!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine neue Teilhabe an Kunst und Kultur für alle Menschen voranbringen. Damit werden die Teilnehmer*innen immer mehr und von Beginn an zu einem lebendigen Teil des Kulturangebots unserer Stadt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>7. Gelebte Nachbarschaft – in deinem Stadtteilzentrum!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unseren Stadtteilen wird Duisburg lebendig. Nachbarinnen und Nachbarn, die sich gemeinsam um ihre Viertel sorgen sind Kern des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Das gemeinsame Engagement macht uns stark, doch viel zu häufig fehlen den Aktiven in den Stadtteilen Räume und Möglichkeiten, um sich zu engagieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen in den nächsten 2 Jahren in jedem Bezirk ein Stadtteilzentrum schaffen, an dem sich Bürgerservice, Vereinsstruktur, Bildungsangebote, Beratungsangebote und Wissensvermittlung treffen. Sie sollen Raum sein, damit Nachbar*innen sich austauschen und eigene Projekte auf die Beine stellen können.Dabei sollen nach und nach bereits existierende, sowohl haupt-und ehrenamtliche erfolgreiche Angebote und Expertise gebündelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Angebot soll dabei an den individuellen Bezirk angepasst werden und kann zum Beispiel folgende Angebote schaffen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine erste niederschwellige Anlaufstelle für interessierte Duisburger*innen im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements bieten, die Angebote vor Ort bündeln und ins Ehrenamt vermitteln.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Veranstaltungsräume für Vereinstreffen, Schulprojekte und Nachbarschaftstreffs. Aber auch zum Beispiel für Vernetzunngstreffen, Runden Tischen zu bestimmten städtischen Themen etc. Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bürgersprechstunden der Bürger*innenservices wie zum Beispiel des Einwohnermeldeamts an Standorten, die wenig abgedeckt sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Weiterbildung im Bereich der Digitalisierung. Eine Transfair-Station, in der Wissen über die digitalen Möglichkeiten der Stadt vermittelt, Raum gegeben wird um neue Ideen einzuspeisen und Hilfestellung geleistet werden kann.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ein Willkommenszentrum, das neu nach Duisburg gezogene Bürger*innen in der Stadtgesellschaft willkommen heißt. Das heißt nicht nur ihnen eine Übersicht über anstehende Behördengänge zu geben, sondern auch über die Vereinslandschaft, die kulturellen Angebote und die Möglichkeiten, sich zu engagieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Finanzielle Unterstützung für Projekte die aus der Nachbarschaft kommen, seien es Fahrradwerkstätten, Einkaufshilfen oder Sprachtandems</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Langfristig wollen wir nicht nur in jedem Bezirk, sondern in jedem Stadtteil ein Zentrum etablieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>8. Vielfalt feiern!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Duisburg ist so bunt, wie die Geschichten, die seine Bürger*innen zu erzählen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>haben. Um weiterhin den Zusammenhalt in unserer Stadtgesellschaft zu stärken,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>wollen wir Orte der Begegnung schaffen und Vielfalt sichtbar machen. Wir wollen die Leistungen, von Menschen die nach Duisburg gekommen sind, würdigen und weiter zusammenwachsen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret heißt das für uns:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ein queeres Zentrum für Duisburg! Ob schwul, lesbisch, inter, trans oder queer, wir wollen einen Raum, in dem man zusammenkommen und sich austauschen kann. Wir wollen hier auch Beratungsmöglichkeiten einrichten - insbesondere für Jugendliche, die hierfür sonst lange Wege in Nachbarstädte auf sich nehmen müssen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen die Kulturmeile aus Internationalen Zentrum, dem Kultur- und Stadthistorischen Museum und dem Zentrum für Erinnerungskultur (Stadtarchiv) aufwerten. Wir wollen das Internationale Zentrum sanieren und zu einem Ort der Begegnung machen. Um Vielfalt und ihre Zusammenhänge in Duisburg sichtbar zu machen, wollen wir eine Dauerausstellung über Zuwanderung in Duisburg gestalten, die neben der Leistung von Gastarbeiter*innen auch Neuzugewanderte würdigt und den Dialog anstößt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Fest der Vielfalt ist bereits jetzt für viele ein Highlight im Veranstaltungskalender machen. Wir wollen es noch größer und sichtbarer machen!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ohne Zuwanderung wäre Duisburg auch wirtschaftlich nicht das, was es heute ist. Wir wollen deshalb die Leistung, die Migrant*innen in die Duisburger Wirtschaft einbringen, hervorheben. Angelehnt an den von uns angestoßenen Fakir Baykurt Preis für Kulturschaffende, wollen wir einen Wirtschaftspreis für migrantische Gründer*innen ausloben und so ihre Arbeit sichtbar machen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>9. Interkulturelle Öffnung der Verwaltung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Duisburger Stadtverwaltungen gehört der Kontakt und Umgang mit Menschen mit Migrationshintergrund zum Alltag. Daher wurde der Erwerb der „interkulturellen Kompetenz“, u.a. durch das Kennenlernen verschiedener Kulturen und Einblicke in die Lebensweise von Menschen verschiedener Herkunftsländer und Religionen angestrebt. Wie sich gezeigt hat, ist allerdings diese Art von Fortbildung einzelner Mitarbeiter nicht ausreichend. Eine seit Jahren immer wieder angesetzte Quote, Menschen mit Migrationshintergrund in der Stadtverwaltung zu beschäftigen, scheitert kläglich mit den unterschiedlichsten Vorwänden seitens der Stadt. Wir werden dafür sorgen, dass mehr qualifizierte Menschen mit Migrationshintergrund eingestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen, dass die Verwaltung und die Ordnungsbehörden offen für alle sind. Sie müssen ansprechbare Vertreter*innen für alle Menschen in Duisburg sein. Dazu gehört:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Einrichtung eines*einer Antidiskriminierungsbeauftragten. Diese Stelle soll unabhängig von der Verwaltung ansprechbar sein und im Falle von Diskriminierung durch Stadt und Ordnungsbehörden vermittelnd tätig werden. Die Stelle soll zudem der Verwaltung und Ordnungsbehörden beratend zur Seite stehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Flächendeckendes Sensibilisierungs- und interkulturelles Training für Verwaltung und Ordnungsbehörden sowie in den Ausländerbehörden und Flüchtlingsunterkünften. Dieses Training kann auch mit oder durch die*den Antidiskriminierungsbeauftragten sowie antirassistisch tätiger Vereine und dem Kommunalen Integrationszentrum erfolgen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausreichend und gut vernetzte Angebote im Bereich der Übersetzungsarbeit. Vor allem braucht es in den Zweigstellen der städtischen Ausländerbehörden genügend sprachliche Kompetenzen, die an den individuellen Bedarf im Bezirk angepasst sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anonymisierte Bewerbungsverfahren, welche Namen, Geschlecht und Alter erst im Vorstellungsgespräch &quot;sichtbar&quot; machen. Das Verfahren ist auch in allen Betrieben in öffentlicher Hand anzuwenden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Präventionsprogramm &quot;Rechte Gewalt&quot; und &quot;Islamismus&quot;. Wir wollen eine unabhängige Meldestelle einrichten, die in enger Zusammenarbeit mit den Jugendeinrichtungen der Stadt bei Anzeichen von Radikalisierung präventiv tätig werden kann. Dazu sollen wir eine Beratungsstelle für Gewaltopfer einrichten, beide Stellen sollen auf einer organisatorischen Ebene zusammenarbeiten, operativ aber getrennt voneinander tätig sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>10. <strong>Sport in Duisburg ist vielfältig – in jeder Hinsicht! </strong></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Monaten wurde uns besonders deutlich vor Augen geführt, wie wertvoll und vulnerabel unsere Gesundheit ist. Sport kann dabei helfen, sowohl unsere physische als auch psychische Gesundheit zu schützen. Um so viele Duisburger*innen wie möglich für Sport begeistern zu können, braucht es jedoch ein breites Angebot: neben dem Erhalt bestehender Möglichkeiten möchten wir sowohl den Vereinssport als auch die Ermöglichung von (individuellem) Sport im Grünen – wie etwa durch Lauf- und Freizeitradstrecken, öffentliche Sportplätze, Wassersportförderung, Outdoor-Sportkurse oder kleinere Kletterwände – vorantreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig ist Sport eine der wichtigsten Säulen unserer Stadtgesellschaft. Die vielen Vereine, die wir in Duisburg haben, leisten einen unschätzbaren Beitrag zu unserem Zusammenleben und dem gesellschaftlichen Austausch. Unterschiedlichste Menschen kommen zusammen und verfolgen ein gemeinsames, sportliches Ziel – das schafft Zusammenhalt. Deswegen möchten wir nicht nur das Sportangebot selbst so vielfältig wie möglich gestalten, sondern auch das sportliche Miteinander in unserer Stadt. Dafür tragen gerade die Vereine eine große Verantwortung, die Stadt so abzubilden, wie sie ist. Insbesondere die Teilhabe von Mädchen und Frauen, von Jungen und Männern, von Menschen, die sich nicht einordnen wollen, von Menschen mit Behinderungen, von Menschen mit Migrationsgeschichte, von Kindern wollen wir fördern. Wir wollen die Vereine dabei unterstützen, indem wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Hilfe organisieren, auch finanzielle Unterstützung und Boni für die Durchführung von Förderprogrammen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Besonders gefördert und befördert werden soll die Internationalisierung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Arbeit der Vereine. Alle Vereine sollen Möglichkeiten bieten, Menschen mit Migrationsgeschichte die Teilhabe sicher zu stellen. Dies soll Voraussetzung für städtische Förderung sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zur Lösung von Aufgabenstellungen in all diesen Vielfaltsfragen, zum Thema der Gewaltprävention und zum Thema Konfliktlösung führen wir eine Sportmediation ein. Am besten spricht es sich immer miteinander!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>11. Schwimmen für alle - ohne Kampf ums Wasser</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grünen schaffen für alle Menschen Zugang zu Schwimmmöglichkeiten und helfen dabei dass diese genutzt werden können. Badegäste, Schulschwimmen und Sportvereine sollen nicht mehr um Schwimmzeiten gegeneinander konkurrieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Duisburg bekommt mit uns Grünen mehr Schwimmmöglichkeiten. Wir stellen genügend Becken und Bahnen zu Zeiten zur Verfügung, wo insbesondere Kinder und Jugendliche sowie Vereine sie auch nutzen können und nicht konkurrieren. Das Gleiche gilt für Angebote wie beispielsweise Wassergymnastik und Breitensport allgemein. Dafür bauen wir in einigen Stadtteilen Schwimmmöglichkeiten oder sanieren sie. Sportvereine, Schulen und Initiativen für Bäder beziehen wir in die Entscheidungen ein. Wir befürworten die Einrichtung eines Freibads im Duisburger Norden und eines Hallenbades am Standort der Gesamtschule Süd.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir sorgen dafür, dass die Schulen passende Schwimmzeiten haben. Der Weg zum Bad und die Umkleidezeit machen dann Sinn. Wir ermöglichen, dass alle Kinder nach der 6. Schulklasse die Prüfung für das Schwimmabzeichen Bronze absolviert haben können. Auch für Erwachsene richten wir genügend Gelegenheiten und Kurse für das Lernen und das regelmäßige Schwimmen ein. Wir beziehen z.B. Beispiel bei Schulneubau in der Regel ein Schwimmbad mit ein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir Grünen fördern das Verständnis, dass das Schwimmen eine Grundfähigkeit ist, die jeder Mensch können sollte. Hierzu führen wir eine dauerhafte Kampagne ein, die über Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen, über die Bürgerbüros und über die Vereine Menschen angespricht und informiert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir richten einen öffentlichen Gesamtplan für die Einteilung der Schwimmzeiten in den Bädern in Duisburg ein. Engpässe sollen sofort sichtbar sein und den Weg für Planungen zeigen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den Plan zur Nutzung der Schwimmbecken und Bahnen richten wir unverzüglich ein. In der nächsten Wahlperiode schaffen wir mehrere zusätzliche Schwimmmöglichkeiten. Der Plan kann innerhalb der nächsten Wahlperiode vollständig umgesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>12. Junge Menschen ernst nehmen!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Greta Thunberg und die „fridays for future“- Bewegung führen vor, was wir Grüne den Menschen schon immer unterstellt haben: Und zwar, dass Kinder und Jugendliche definitiv großes Interesse an Klimaschutz und Politik haben. Das macht ein generelles Absenken des Wahlalters bei allen Wahlen auf 16 Jahre zwingend erforderlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir beteiligen junge Menschen an der Politik und diese Teilhabe beginnt nun mal in den Kommunen. Ein von uns Grünen initiiertes Jugendparlament ist in Duisburg aus finanziellen Gründen erfolglos geblieben und daher benötigen wir neue Ansätze. Deswegen unterstützen wir neue Modelle zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen wie u.a. die Einrichtung von Jugendbotschaften, wie sie derzeit vom Duisburger Jugendring geplant werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir etablieren ein Mentoring-Programm um Schüler*innen in die Praxis der Duisburger Gremienarbeit einzuführen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir richten eine Kinder- und Jugendbeteiligung in allen Bezirksämtern ein, damit junge Menschen vor Ort in einer Art Sprechstunde ihre Ideen und Verbesserungsvorschläge einbringen können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir unterstützen weiterhin die Einrichtung einer Jugendbotschaft, die ähnlich wie ein Jugendparlament dazu dient, dass Kinder und Jugendliche selbst aktiv Gremienarbeit gestalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns für Vergünstigungen für junge Menschen während ihres Bundesfreiwilligendienstes oder Freiwilligen sozialen Jahres in Duisburg ein. Das wichtige Engagement dieser jungen Menschen muss so unterstützt und gefödert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>13. Urbanes Quartier am Alten Güterbahnhof</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leben und arbeiten in einem Quartier, verbunden mit Kultur- und Freizeitangeboten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit der erfolgreichen Durchführung des Bürgerentscheides „JA zu Duisburg – Kein DOC!“ haben wir 2018 gemeinsam mit vielen anderen engagierten Bürger*innen das „Designer Outlet Center“ verhindert. Damit haben wir die Möglichkeit geschaffen, jetzt endlich die Duisburger Innenstadt durch Entwicklung und Erweiterung positiv zu gestalten. Voraussetzung ist eine breit angelegte und effektive Bürgerbeteiligung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit uns wird es für die Fläche des alten Güterbahnhofes eine gemischte Nutzung geben:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wohnen, Freizeit- und Sport</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Büros und nichtstörendes Gewerbe</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gastronomie und Einrichtungen der Nahversorgung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses werden wir auf der Basis des Masterplans von Lord Norman Foster 2035 realisieren. Die Einführung der neuen Kategorie „Urbanes Gebiet&quot; (MU) schaffen wir den planungsrechtlichen Rahmen hierfür. Für dieses Gebiet wollen wir die höchstmögliche Aufenthaltsqualität im Wohnbereich, in den Freiräumen und an den Arbeitsplätzen anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit einer großzügigen Grünzuggestaltung wird der Hauptbahnhof mit dem Sportpark Wedau für Fuß- und Radverkehr verbunden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um in Anbetracht der Klimakrise die Entstehung weiterer Hitzeinseln in der Innenstadt zu verhindern, werden die auf der jetzigen Freifläche vorhandenen Kaltluftströme erhalten und abgesichert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNEN Duisburg setzen sich für eine neue Eventhalle am Alten Güterbahnhof ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Duisburg braucht endlich den Ersatz für die in Hamborn verlorene Halle für mittelgroße Events.Trotz Mercatorhalle, Theater am Marientor, Glückauf- &amp; Rheinhausenhalle fehlt eine Mehrzweckhalle vor allem für den Rock-&amp; Popbereich. Mittelgroße aktuell angesagte Acts aus Kultur &amp; Musik, Tanzveranstaltungen, der Auftritt von Größen aus Comedy &amp; Kabarett sowie verschiedene Sportevents erfordern genauso eine Halle aktuellen Standards.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine solche Halle eignet sich auch als Anker für wichtige weitere Gastronomie- und Freizeitangebote.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 17 Jun 2020 14:04:54 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: Grün ist: Eine Stadt der Solidarität und des Respekts</title>
                        <link>https://programm2020.antragsgruen.de/programm2020/Gruen_ist_Eine_Stadt_der_Solidaritaet_und_des_Respekts-5910</link>
                        <author>Grüne Mitgliederversammlung (beschlossen am: 14.06.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grünen unterscheiden nicht nach Herkunft oder Geschlecht, nicht nach Alter oder Gesundheit oder nach Höhe des Einkommen. Wir richten unsere Programme, Anträge und Konzepte darauf aus, dass wir alle einbinden und mitnehmen. Das bezieht sich unter anderem auf die Teilhabe an Sport- und Kulturangeboten, an Veranstaltungen oder Feierlichkeiten, und besonders auch auch auf die Möglichkeit - der Mitgestaltung von Entscheidungen der Stadt. <strong>Eine Kultur der Solidarität und des Respekts sind die Grundlagen grüner Sozialpolitik. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach wie vor leidet Duisburg unter einer hohen Erwerbslosigkeit. Die Auflösung des hohen Anteils an verfestigter Langzeitarbeitslosigkeit ist misslungen, die Kosten der Armut sind nach wie vor sehr hoch. Das hat zur Folge, dass viele Menschen ausgeschlossen sind und werden. <strong>Wir Grüne wollen eine gerechte Stadt.</strong> Eine Stadt, die allen Einwohner*innen eine soziale Absicherung und eine einfache gesellschaftliche, kulturelle und politische Teilhabe ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bildung</strong> ist ein Schlüssel dazu, dass alle Menschen in einer friedlichen, gerechten und nachhaltigen Welt leben können. Auch die Stabilität unserer Demokratie hängt entscheidend von der Qualität des Bildungssystems ab. Deshalb sorgen wir für eine Qualitätsoffensive für die Kitas und ein Update für die Schule, damit diese gut vorbereitet auf neue Herausforderungen wie die Digitalisierung ist, Teamwork und Eigenverantwortung fördert und die Potentielle aller Kinder zur Entfaltung bringt. Wir wollen verhindern, dass die Coronakrise zu einer Bildungskrise unserer Stadt wird. Deshalb setzen wir uns dafür ein, Bildungsungerechtigkeiten abzubauen, die sich durch die Pandemie verschärft haben. Jedes Kind hat das Recht auf ein digitales Endgerät, um in Zeiten des Fernunterrichts nicht vom Bildungsprozess ausgeschlossen zu werden. Kostenloses Mittagessen und, wo nötig, kostenloses Frühstück muss zur Verfügung gestellt werden, damit kein Kind mit Hunger in den Unterricht geht. Und nicht zuletzt braucht es ausreichend und modern ausgestattete Schulen und Schulräume, die dem neuen demografischen Wandel und den damit verbundenen Bedarfen einer Gesellschaft gerecht werden, in der Kinder willkommen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grüne <strong>Gesundheitspolitik </strong>ist ortsnah und bedarfsgerecht ausgerichtet. Deshalb haben wir uns immer für die Stärkung der kommunalen Gesundheitsämter eingesetzt. Nicht nur die Bekämpfung von Krankheiten hat dabei eine hohe Bedeutung. Eine wichtige Funktion liegt auch in der Prävention, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Pandemie hat wie unter einem Brennglas verdeutlicht, dass nur durch ehrenamtliches Engagement die Lücken zur Sicherung des Existenzminimums teilweise geschlossen werden können. Sicherlich sind Bund und Land stärker in der Pflicht, die Gerechtigkeitslücken zu füllen und damit die Kommunen wie Duisburg von den hohen Soziallasten zu befreien. Trotzdem wollen wir uns dafür einsetzen, dass <strong>Organisationen wie die Tafeln, die Vereine, die sozialen Organisationen auch kommunal stärker unterstützt</strong> werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb brauchen wir einen <strong>Schutzschirm für die Kommunen</strong>, um die Corona-bedingten Einnahmeausfälle zu kompensieren. In Land und Bund setzen wir uns seit langem für einen kommunalen Altschuldenfonds und eine stärkere Übernahme der Kosten der Unterkunft für Bezieher*innen von Transferleistunen ein, damit die vom Strukturwandel geprägten Städte und Gemeinden zu neuer Leistungs- und Gestaltungsfähigkeit kommen. Das ist die Voraussetzung, dass Duisburg die bestehenden Unterstützungsmöglichkeiten in allen Bereichen von Bildung über Suchthilfe bis hin zu Obdachlosenhilfe auch weiter leisten und ausbauen kann. Dazu gehört auch, dass wir bessere Konzepte zur sozialen Weiterentwicklung auf den Weg bringen. Beispielsweise für die <strong>Entwicklung von Quartieren für das Leben im Alter</strong>. Denn wir Grüne beobachten schon lange eine zunehmende Polarisierung zwischen Arm und Reich verbunden mit einer Verräumlichung von Armut in benachteiligten Stadtquartieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Schulraum schaffen und modernisieren</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Guter Schulraum ist in Duisburg knapp. Dies führt zu großen und überfüllten Klassen. Kinder können vielfach nicht die Grundschule an ihrem Wohnort besuchen und müssen über weite Strecken mit dem Schulbus zu ihrer Schule gefahren werden. Schülerinnen und Schüler, die sich eine Gesamtschule als weiterführende Schule wünschen, erhalten keinen Platz an ihrer Wunschschule. Viele Schulen sind in einem schlechten Zustand, der mit einem guten Lernklima nicht vereinbar ist. Das wollen wir ändern!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir bieten den Kindern und Jugendlichen die bestmöglichen Bildungschancen. Hierzu bauen wir in den kommenden fünf Jahren das Schulraumangebot aus und modernisieren, indem wir Schulen neu bauen, bestehende Schulen erweitern und modernisieren. Die Schulen sollen wohnortnah und leicht erreichbar sein. Guter Unterricht in guten Schulen soll für alle Schülerinnen und Schüler selbstverständlich werden. Es sollen Klassengrößen erreicht werden, die eine positive Lernumgebung und Lernen jenseits klassischer didaktischer Formate ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Duisburg fehlen aktuell und auf absehbarer Zeit insgesamt zehn Grundschulen. Deswegen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>beginnen wir sofort mit dem Neubau von Grundschulen und <strong>erweitern das Angebot an Grundschulen in den nächsten fünf Jahren um vier Grundschulen</strong>. Wir beginnen mit dem Neubau in den Stadtteilen, in denen die Raumnot besonders hoch ist. Die dauerhafte Nutzung von Containeranlagen als Schulraum lehnen wir ab.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>sollen mindestens zwei weitere Grundschulen in diesem Zeitraum geplant und auf den Weg gebracht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>sollen die bestehenden Grundschulen, die unter Raumnot leiden, schnellstmöglich baulich erweitert und modernisiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>werden wir die zeitgemäßen Nutzung von digitalen Werkzeugen zur Unterstützung des Unterrichtes intensiv vorrantreiben. Mit uns gibt es für jede Schule eine einheitliche und geeignete Software für das Lernen und jede Schülerin und jeder Schüler bekommt ein passendes Gerät dafür. Wir fördern die Schüler- und Lehrer-Kompetenz im digitalen Raum.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei den weiterführenden Schulen sind Gesamtschulen und Gymnasien besonders beliebt. In Duisburg fehlen aktuell und auf absehbarer Zeit zwei Gesamtschulen. Um den Wunsch der Eltern nachzukommen, sollen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>zwei weitere Gesamtschulen in den nächsten fünf Jahren neu gebaut werden</strong>. Wir wollen mit dem Neubau in den Stadtteilen beginnen, in denen die Nachfrage an Gesamtschulplätzen besonders hoch ist.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die <strong>bestehenden Gesamtschulen</strong>, die unter Raumnot leiden, schnellstmöglich baulich <strong>erweitert </strong>werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulen sind besonders dann stark, wenn sie in Netzwerke im Stadtteil eingebunden sind. Wir wollenmit einer gut aufgestellten kommunalen Bildungsplanung dafür sorgen, dass diese Potentiale gezielt zur Entfaltung gebracht werden. Wir wollen unsere Schulen dabei unterstützen, sich zu Stadtteil- und Familienzentren zu entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Mehr offener Ganztag</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Offene Ganztag bietet neben der Betreuungsmöglichkeit von Kindern alleinerziehender Eltern oder wenn Erziehungsberechtigte berufstätig sind auch die Möglichkeit Kompetenzen zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zurzeit liegt die Zahl der Inanspruchnahme für Duisburg bei nur etwas über 30 Prozent. Das geht einher mit Engpässen bei der Versorgung, wie zum Beispiel in Rheinhausen, wo noch 100 Kinder keinen OGATA Platz haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grünen sorgen für:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Einbindung des Ganztags in Gruppen und in Aktivitäten, die stattfinden. Das fördert die Sprachentwicklung und die Sozialkompetenz, die sich positiv auf das soziale Umfeld des Kindes auswirken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Kooperation zwischen dem Offenen Ganztag und den Jugendverbänden, so dass der Offene Ganztag das vielfältige Angebot der Jugendverbände vor Ort für seine pädagogische Arbeit nutzen kann.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>viele künstlerische, musische und sportliche Angebote. Das trägt auch zur Integration von zugewanderten Schülerinnen und Schülern bei und stärkt Kinder mit speziellen Förderbedürfnissen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein gutes, kostenloses und gemeinsames Mittagessen im Offenen Ganztag mit mehr biologisch erzeugten Nahrungsmitteln. Die Einkaufs- und Herstellungskosten für die Stadt sollen dabei in heutiger Höhe bleiben. Das ermöglicht allen Schüler*innen gesund und bewusst zu Essen und fördert die soziale Handlungskompetenz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir arbeiten für eine Erhöhung der Betreuungsquote im Offenen Ganztag auf mindestens 65% bis 2025. Dabei muss die Versorgung in allen Stadtteilen gleichmäßig erfolgen. Die Plätze im „verlässlichen Halbtag“ bzw. der „Schule von Acht bis Eins“ bleiben zusätzlich bestehen und sollen an allen Grundschulen angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Starke Kitas, Starke Kinder</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der notwendige Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder heißt, dass wir mehr qualifiziertes pädagogisches Fachpersonal benötigen. Die praxisintegrierte Ausbildung (PIA) zur/m staatlich geprüften Erzieher*in ist der beste Weg, Menschen mit einer bereits bestehenden pädagogischen Qualifikation aus- und weiterzubilden, um den hohen Standard in einer Kindertagesstätte zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus werden wir zur Verbesserung der KiTa-, Kindertagespflege- und Hort-Landschaft mit folgenden Maßnahmen beitragen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Jedes Kind wird wohnortnah untergebracht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Qualifiziertes Personal in städtischer sowie freier Trägerschaft wird sozial gerecht entlohnt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verdopplung der Zahl der praxisintegrierten Ausbildungsplätze.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schnellstmöglicher Ausbau der fehlenden U3-Plätze für Kinder mit besonderem Förderbedarf.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Aus- und Neubau von KiTas anstelle der Ausbildung immer neuer Tagespflegekräfte.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Flexible Betreuungszeiten für Eltern im Schichtdienst.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Sprachförderung in Kita und Grundschule.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beitragsfreiheit für alle bis 2025 und eine kurzfristige Angleichung der KiTa-Beitragstabelle an die OGATA-Tabelle vom 1.8.2020</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Mehr Duisburg erleben -- Zugang mit der Duisburg-Card</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen allen Duisburger*innen die Möglichkeit geben, die breiten Angebote unserer Stadt erleben zu können.<br>
Dazu werden wir Grünen eine Duisburg-Card einführen. Sie ermöglicht allen Duisburger Bürger*innen einen einfachen und schnellen Zugang zu kulturellen Einrichtungen und Angeboten, aber auch zu anderen Angeboten der Stadt. Die Karte beinhaltet eine Reduzierungen von Eintrittspreisen für Haushalte mit geringem Einkommen, schafft eine Übersicht der verschiedenen Möglichkeiten und Angebote, macht den Zugang und die jeweilige Teilnahme ganz einfach, und stärkt damit das Wir-Gefühl der Duisburger*innen. Die Duisburg-Card ist auch ein Schritt für einen Zugang zu einer digitalen Infrastruktur der Stadt für alle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die <strong>Duisburg-Card öffnet Zugänge</strong>, wie z.B. zu den Bibliotheken zu den Museen, städtischen Sportstätten oder Konzertangeboten, verschiedenen Musikveranstaltungen, zu Theateraufführungen, zur Tafel, zu Führungen, Veranstaltungen der Stadt oder zu anderen Veranstaltungen, die sich am Programm beteiligen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu Beginn ist bereits alles auf der Karte, was für die Besitzer*innen kostenfrei ist. Wir ermöglichen, dass später erworbene zusätzliche Berechtigungen auf die Karte gebucht werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Für Menschen mit geringem Einkommen soll die Karte <strong>kostenfreien oder günstigeren Zugang zu allem gewähren, was die Stadt Duisburg zu bieten hat</strong>. Der Karte kann von außen nicht angesehen werden kann, woher die Berechtigungen sind. Die Karte soll diskriminierungsfrei an Berechtigte verteilt werden ohne bürokratischen Aufwand.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Durch die Eintragungen auf der Duisburg-Card können Einwohner*innen leicht sehen, welche Möglichkeiten in Duisburg angeboten werden Beispielsweise wissen viele Hartz-4-Betroffene nicht, dass sie vergünstigt das Theater besuchen können und das muss dann auch nicht mehr extra auf Papier beantragt werden.Zu Beginn ist bereits alles auf der Karte, was für die Besitzer*innen kostenfrei ist. Später erworbene zusätzliche Berechtigungen können ebenso auf die Karte gebucht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Duisburg-Card wird mit der <strong>Duisburg-App</strong> verbunden. Dadurch werden die Informationen über alle Angbote mit den Berechtigungen und den Tickets verbunden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kinder und Jugendliche können Zugänge z.B. aus dem Programm Bildung und Teilhabe ebenfalls auf ihre Duisburg-Card buchen lassen. Der Zugang wird so vereinfacht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Projekt wird im ersten Jahr nach dem Beschluss in einer Basis-Version verwirklicht. Weitere Möglichkeiten kommen Jahr für Jahr hinzu. Dafür braucht es Lesegeräte und Geräte, mit denen Buchungen gemacht werden können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es wird trotzdem einige Jahre dauern, bis die Duisburg-Card vollständig umgesetzt ist - ein Projekt, das ständig fortentwickelt werden wird. Veranstalter*innen, Einzelhändler*innen, Kultureinrichtungen, Sport- und andere Vereine, Städtische Betriebe und Ämter, usw. kurzum alle, die etwas in Duisburg anbieten, werden dazu eingebunden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. Zugang und Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anfang 2020 beantragten nur 10 Prozent der Berechtigten Unterstützungsleistungen aus dem Bildungs- und Teilhabegesetz ( BuT). Der Grund die hohen bürokratischen Hürden. Wir Grüne möchten allen Kindern und Jugendlichen, die von Armut betroffen sind, eine gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. rbei handelt es sich nicht nur um materielle Armut, sondern auch um gesellschaftliche. Hierzu zählen u.a. die Mitgliedschaft in Sportvereinen, Teilnahme an Musikunterricht, Ausflügen, Stadtranderholung sowie Mittagessen, Lernförderung und viele andere Dinge. Wir Grünen organisieren und finanzieren das. Dazu nutzen wir Programme des Landes und des Bundes. Wir setzen weitere Programme in Duisburg auf. (welche denn?) Doch viele Kinder und Jugendliche wissen nicht, was ihnen entgeht, viele Eltern wollen die Anträge nicht ausfüllen oder können es nicht. Dabei ist es uns wichtig, dass alle Berechtigten die angebotenen Leistungen diskriminierungsfrei nutzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Kinder aus Familien mit niedrigem Einkommen gibt es Geld vom Bund, die sogenannten BuT-Mittel (Bildung und Teilhabe). Die Gelder kommen aber nicht einmal zur Hälfte in den Familien an. Wir schaffen Verfahren, die Kinder entdecken, die Bedarf haben. Wir helfen bei den Anträgen. Das Geld aus dem BuT-Paket setzen wir komplett für die Kinder ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Bearbeitungszeiten auf maximal 4 Wochen senken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Antragstellung für alle Programme vereinfachen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>in jeder Schule und Kita sollen verantwortliche Person benannt und geschult werden, die Hilfestellungen bei der Antragsstellung und der Koordination mit den Eltern leisten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Familien besser informieren. Dazu soll es neben einer Web-Seite eine mehrsprachige Broschüre geben, die an alle verteilt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beratung und Hilfe zu den Programmen für Kinder und Jugendliche an allen Orten geben, an denen die Anträge abgegeben werden müssen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Nutzung der Mittel auf über 90 % steigern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>einen diskriminierungsfreien Zugang durch Integration in die Duisburg-Card ermöglichen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>6. Kommunale Gesundheitspolitik – ortsnah und bedarfsgerecht</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Bekämpfung der Pandemie haben sich die kommunalen Gesundheitsämter als wichtige Einrichtung für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung bewährt. Doch die schlechte Finanzausstattung vieler Kommunen hat dazu geführt, dass die Besetzung offener Stellen bereits vor der Corona-Krise schwieriger geworden ist. Es braucht aber unter dem Eindruck der Pandemie eine dauerhaft verbesserte finanzielle, materielle und personelle Aufstockung der kommunalen Ebene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus sollte eine moderne Gesundheitspolitik Gesundheit fördern und nicht nur Krankheit behandeln. Auch dafür braucht es ausreichend Personal im städtischen Gesundheitsamt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Spätestens die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig gut ausgestattete Krankenhäuser mit Blick auf die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sind. Hier darf das Gemeinwohl nicht zugunsten von Investoreninteressen aus dem Blick geraten. Die zunehmende Privatisierung im Gesundheitssektor sehen wir deshalb kritisch, denn eine gute und ortsnahe Krankenhausversorgung ist ein wichtiger Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und darf nicht einfach dem freien Spiel der Kräfte des Marktes überlassen werden. Wir wollen, dass die Politik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene hier weiterhin maßgeblichen Einfluss hat. Deshalb müssen dort, wo in den letzten Jahren Gestaltungsmöglichkeiten durch Privatisierungen verloren gegangen sind, diese wiedergewonnen werden. Sollte z. B. der im Wesentlichen von Land und Krankenhausträger ausgehandelte Krankenhausbedarfsplan eine gute Versorgung der Bevölkerung nicht mehr sicherstellen können, werden wir GRÜNE uns für eine Rückführung einzelner Krankenhäuser in die öffentliche Hand einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie wollen uns daher einsetzen für</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine dauerhaft höhere Finanzierung der kommunalen Ebene wie Gesundheitsämter</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Attraktivierung der Arbeitsplätze in der öffentlichen Gesundheitsvorsorge inklusive einer besseren Bezahlung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erhalt und Ausbau von Präventionsprogrammen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ein Krankenhausbedarfsplan für Duisburg, der sich an den Bedarfen und Erkenntnissen aus der Corona-Pandemie orientiert</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unterstützung der Mitarbeiter in sozialen Berufen des Gesundheitswesens,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einen kommunalen Notfallplan für Krankenhäuser und stationäre Einrichtungen (Material, Personal, Kinderbetreuung, Verpflegung, etc.)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>7. Gute Pflege – stark für Duisburg</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der momentanen Situation erkennt die Gesellschaft die Pflege als System-relevant an. Das ist sie jedoch immer schon gewesen nund wird sie immer sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die professionelle Pflege fußt auf der Empathie, das heißt auf der Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Gefühle, Gedanken und die Lage von Menschen hineinversetzen zu können. Nur so können die Pflegenden wirklich für die Menschen da sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Pflege ist es Arbeitsalltag geworden unter Stress, Unterbesetzung und Überforderung das Beste draus zu machen. Das bloße “Funktionieren” in der Pflege hat an vielen Stellen die Überhand gegenüber qualitativ hochwertiger Versorgung gewonnen. Wir Grünen erkennen, dass die Grundlagen für gute Pflege, also Wertschätzung für die Arbeit der Pflegenden und gute Bezahlung auf kommunaler Ebene gefördert werden muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Pflege zu verbessern wollen wir umsetzen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Wir erstellen einen verbindlichen Pflegebedarfsplan für Duisburg. Dieser Plan ist notwendig für langfristige Planungen von Investor*innen und von Menschen mit Pflegebedarf. Er ermöglicht zudem eine klare Festlegung von Anforderungen an den Neubau von Pflegeeinrichtungen durch die Kommune.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Wir wollen Pflegeeinrichtungen in die Stadtteile integrieren und gute Verbindungen zu Stadtteilzentren, den soziokulturellen Zentren und den Geschäften einrichten. Wir organisieren moderne Pflege so, dass Menschen, die gepflegt werden, Kontakte und Zugänge haben zu dem, was in Duisburg stattfindet. Dazu werden wir umsetzen, dass die Pflegeeinrichtungen nicht mehr wie abgeriegelte Einheiten funktionieren. Es soll Möglichketen geben, regelmäßig Kontakte in die Einrichtungen und hinaus herzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die Pflegeeinrichtungen werden mit uns internationalisiert. Es werden die Sprachen gesprochen, die die Patient*innen/Bewohner*innen/Klient*innen sprechen und es gibt kulturelle Angebote, die den Interessen der Gepflegten Betroffenen nahe kommen. Dem Pflegepersonal wollen wir zudem die Möglichkeit geben, kostenlos Sprachkurse an der VHS zu belegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Zur Unterstützung des ambulanten Pflegepersonals, der Unternehmen in dem Bereich und der pflegenden Familienangehörigen wollen wir eine Vernetzung unterstützen.Wir schaffen gute Beratung für Investor*innen und Trägern und genug Plätze in der Tagespflege. Das entlastet die Pfegenden, insbesondere auch Familienangehörige, die einen großen Teil der Pflegearbeit leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Psychosoziale Hilfsvereine bekommen von uns mehr Geld, auch der Zugang zu psychosozialen Anlaufstellen soll verbessert werden. In einer Zeit in der vieles unsicher ist und viele Menschen psychisch erkranken wollen wir nicht an den Rand drängen sondern Zusammenhalt schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>8. Streetwork kennt keine Grenzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hilfsbedürftigkeit kennt weder Nationalität, Religion, Alter oder Geschlecht. Deswegen arbeiten Duisburger Streetworker*innen hart daran, Hilfesuchenden in den unterschiedlichsten Lebenslagen beizustehen.Trotz erfolgreicher Tätigkeit der Streetworker*innen in Zusammenarbeit mit der Jugendberufsagentur, Jobcenter und dem Jugendamt klafft die Schere zwischen den Bezirken auseinander. Hamborn und Marxloh bleiben noch immer unterversorgt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen ein bedarfsorientiertes und flächendeckendes Streetworkingnetz. Daher werden wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mindestens jeweils drei Streetworker*innen in jedem Bezirk für den Jugendhilfebereich einsetzen. 16 Streetworker*innen, verteilt auf sieben Bezirke ist zu wenig, um allen Anliegen der Hilfesuchenden nachkommen zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mindestens eine Streetworker*in in jedem Bezirk für den Suchthilfebereich installieren. Sie müssen dezentral für die Betroffenen in den Bezirken greifbar sein anstatt in nur einem Stadtteil.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mindestens eine Streetworker*in in jedem Bezirk für den Integrationsbereich einstellen. Denn knapp 30% der Hilfesuchenden, die einen Streetworker in Anspruch nehmen, sind Menschen mit Migrationshintergrund.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Menschen aus Rumänien und Bulgarien waren zuvor in ihren Herkunftsländern großer Not ausgesetzt. Und auch in Duisburg sind ihre Lebensverhältnisse trotz zahlreicher Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Soziales, Wohnen, Gesundheit und Arbeitsmarktintegration leider nach wie vor äußerst prekär.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die projektbezogenen Mittel von 350.000€ aus Landesmitteln, werden wir für 6 Streetworker*innen, 4 Bildungsbegleitungen und 14 Straßenpat*innen verwenden, die mit den Communities arbeiten, aus denen sie selbst stammen. Das ist wichtig, um Sprachbarrieren kleinzuhalten und Vertrauen zu schaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Neben alltäglicher Hilfe sollen die Streetworker*innen Workshops und Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern anbieten. Außerdem wollen wir proaktive Teilnahme an themenbezogenen Fachtagungen, Symposien und Fortbildungen ermöglichen. Neue Herausforderungen beantworten wir nicht mit Abschottung, sondern mit Hilfe, Weiterentwicklung und Verständigung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>9. Suchtkrankheiten: Hilfe leisten, statt verdrängen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sucht ist Teil jeder Gesellschaft. Wir sind davon überzeugt: Wer Probleme mit Drogen hat, der braucht unsere Hilfe. Kriminalisierung und Verdrängung schaden letztlich allen. Wir setzen uns daher für eine städtische Suchthilfe ein, die die Menschen im Mittelpunkt hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen daher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die vorhandenen Einrichtungen der Suchthilfe weiter fördern, die Mittel im Haushalt verstetigen und erhöhen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Projekte zur Suchtprävention wollen wir stärker fördern und ausbauen, sowie die Zielgruppe erweitern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einen Drogenkonsumraum in der Nähe des Kantparks einrichten. Der Raum soll Suchtkranken ermöglichen, diskriminierungsfrei zu konsumieren, Zugang zu Essen und Trinken sowie Dusch- und Waschmöglichkeiten zu bieten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dadurch werten wir den Kantpark dauerhaft auf, denn die Belastung der Öffentlichkeit durch Konsum auf öffentlichen Plätzen oder das achtlose Wegwerfen gebrauchter Spritzen wird deutlich reduziert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>10. Sozialer Wohnungsbau und Mietenpolitik</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lebensqualität bedeutet auch, dass man frei wählen kann, wo man leben möchte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Duisburg fehlt es zur Zeit nicht an Wohnraum, doch der bestehende wird immer knapper und in vielen Stadtteilen steigen die Mieten. Doch noch ist es nicht zu spät, die Bremse zu ziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen einen Anstieg der Mietpreise dauerhaft unterbinden, in dem wir anstreben 50% des Wohnraums in die öffentliche Hand zu bringen. Dazu wollen wir:</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Vorkaufsrecht der Kommunen nutzen, um Wohngebäude, die auf dem Markt landen, anzukaufen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mithilfe der städtischen Baugesellschaft Gebag zusätzlichen Wohnraum, vor allem im unteren und mittlerem Preissegment schaffen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gezielt Möglichkeiten des Ankaufsprogramm des Landes nutzen, um Schrottimmobilien zu kaufen und aufzuwerten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um das Wohnen in Duisburg weiter bezahlbar und lebenswert für alle zu machen, wollen wir darüber hinaus:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei jedem Neubaugebiet 30 % sozialen Wohnungsbau festschreiben</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Jedes Neubaugebiet soll in ein Konzept zur Quartiersentwicklung integriert werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einen hohen Anteil barrierefreier Wohnungen in jedem Neubaugebiet schaffen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Dabei Hilfe leisten bestehende Wohnungen zu renovieren und zu sanieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Sanierungsrate auf mindestens 2,5% anheben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>11. Schrottimmobilien aufwerten, Wohnungslosigkeit bekämpfen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadt Duisburg war jahrelang Vorreiter bei der Bekämpfung der Wohnungslosigkeit. Doch jetzt sind die entsprechenden Programme bedroht. Zusätzlich kommen Zugewanderte nur schwer an gute Wohnungen und fallen häufig in die Hände von ausbeuterischen Vermieter*innen, die mit Schrottimmobilien das schnelle Geld verdienen wollen. Häufig werden solche Häuser geräumt, ohne dass es einen Plan gibt: Weder für die Menschen noch für die Häuser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diesen Zustand zu beenden wollen wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gute Projekte wie zum Beispiel &quot;108 Häuser&quot; für Duisburg wollen wir unabhängig von einer Finanzierungszusage des Landes weiter betreiben. Die Kosten sollen sich Stadt und Gebag teilen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Geflüchtete sollen möglichst schnell in eigene Wohnungen vermittelt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Dafür wollen wir eine Wohnberatungsstelle schaffen. Diese Stelle soll mit den Vermieter*innen kommunzieren, um Wohnungen für eine zügige Vermittlung zu finden. Sie soll aber auch die Taskforce „Schrottimmobilien“ dabei unterstützen, Problemfälle zu finden. Bewohner*innen sollen dann vor der Räumung neue Wohnungen vermittelt werden. Die Beratungsstelle soll auch ein Ansprechposten für Vermieter*innen sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Vermieter*innen von Schrottimmobilien sollen konsequent belangt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine Räumung von Schrottimmobilien soll in Zukunft nur dann möglich sein, wenn ausreichend Ersatzwohnraum für die Bewohner*innen zur Verfügung gestellt wurde. Die geräumten Immobilien sollen instandgesetzt oder durch neue Häuser ersetzt werden. Die geräumten Bewohner*innen sollen ein Recht auf Rückkehr bekommen.</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 17 Jun 2020 13:57:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU: Grün ist: Natur und Klima retten</title>
                        <link>https://programm2020.antragsgruen.de/programm2020/Gruen_ist_Natur_und_Klima_retten-64743</link>
                        <author>Grüne Mitgliederversammlung (beschlossen am: 14.06.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit seiner Lage am Rhein und als Industriestadt kommt Duisburg in den Bereichen Umwelt-, Klima- und Naturschutz eine besondere Rolle zu. Diese Aufgaben wurden jedoch in der vergangenen Wahlperiode nicht ausreichend bearbeitet. Mehr noch: Duisburg war in vielen dieser Angelegenheiten schon fortschrittlicher als heute. <strong>Rückschritte</strong> kehren wir um und stellen Duisburg in Sachen Nachhaltigkeit neu auf!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Fällung der Platanen auf der <strong>Mercatorstraße</strong> im April 2015 ist für viele zum Sinnbild dafür geworden, wie die Stadtspitze in den Folgejahren mit dem Naturschutz in unserer Stadt umgegangen ist. Schließlich war die Fällung der traurige Startschuss für eine ganze Reihe von Entscheidungen, die Duisburg umweltpolitisch zurück auf den Stand der 60er Jahre brachte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Abschaffung der <strong>Baumschutzsatzung</strong> hat zu einer dramatischen Reduzierung des Baumbestandes im Stadtgebiet geführt. Die Folgen sind in nahezu jedem Stadtteil sichtbar. Für uns Grüne ist klar: Die Wiedereinführung der Baumschutzsatzung ist für uns die Grundvoraussetzung für eine Grüne Beteiligung für eine Kooperation im Stadtrat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit die Umsetzung der nachfolgenden Projekte im Bereich Klima und Umwelt gelingen kann, ist eine Aufwertung der <strong>Umweltverwaltung</strong> in Duisburg unerlässlich. Die Errichtung eines des Dezernats für Umwelt und Klima, sowie die personelle wie finanzielle Aufwertung des Umweltamtes, ist dafür die wichtigste Voraussetzung. Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen macht nur dann Sinn, wenn Ressourcen zur Verfügung stellen diese auch in die Tat umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, die drohende Klimakatastrophe zu verhindern. Schon heute spüren wir die Auswirkungen des Klimawandels deutlich in unserer Stadt. Hitzewellen, Dürreperioden und alle damit verbundenen Folgen auf Natur, Wirtschaft und die Stadtbevölkerung sind bereits Realität. Hier muss konsequent gegengesteuert werden. Dagegen besteht die Klimapolitik der Stadt nur aus Unverbindlichkeiten. In Duisburg muss deutlich mehr für den Klimaschutz getan werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu gehört auch die endgültige Trennung von Beteiligungen an Unternehmen, die an der Energieerzeugung durch Verbrennung fossiler Rohstoffe festhalten. Die Anteile an den Kohlekonzernen STEAG und RWE müssen verkauft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Bereich der Stadtplanung hat der Schutz unserer <strong>Gemeinschaftsgüter</strong> Wasser, Boden und Luft oberste Priorität. Der ökologische Zustand unserer Gewässer muss weiterhin verbessert werden. Unser Boden ist das Langzeitgedächtnis unserer Industriegeschichte. Um diesem gerecht zu werden, setzen wir uns für einen aktiven Bodenschutz, eine Sanierung von Altlasten und eine Reduzierung der Neuinanspruchnahme von Flächen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als <strong>Logistikstandort</strong> ist Duisburg auch eine Drehscheibe für den Verkehr, womit auch Belastungen für Anwohner*innen eingehen. Es braucht Maßnahmen zur wirkungsvollen Reduzierung von Lärm- oder Luftemissionen. Die im Lärmminderungs- und Luftreinhalteplan festgelegten Maßnahmen gilt es umzusetzen und kontinuierlich weiter zu entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um eine klimafreundliche <strong>Mobilität</strong> zu ermöglichen, setzen wir auf einen Ausbau des Rad- und Fußverkehrs, sowie einen nutzerfreundlichen Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs. Wir wollen den Anteil von ÖPNV, Rad- und Fußverkehr langfristig auf 75% erhöhen. Es braucht eine stärkere Vernetzung verschiedenen Verkehrsträger im Stadtgebiet um allen Bürger*innen Mobilität zu ermöglichen. Das Schaffen von Radschnellwegverbindungen oder Ladesäulen für E-Mobilität gehören genauso dazu, wie der Ausbau und die günstige Gestaltung des Nahverkehrs.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die gesteckten Ziele zu setzen, werden wir u.a. folgende Projekte auf den Weg bringen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Klimaschutz fängt in Duisburg an – klimaneutrales Duisburg</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Duisburg kommt als Industrie- und Hafenstadt beim Klimaschutz eine große Bedeutung zu. Daher gilt es das schon 2017 und viel zu lang aufgeschobene verabschiedete Klimaschutzkonzept umzusetzen. Hier sind zahlreiche Maßnahmen in unterschiedlichen Politikbereichen beschrieben, die eine Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen zum Ziel haben. Diese gemachten Pläne gilt es endlich umzusetzen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber das Beschlossene reicht uns nicht. <strong>Bis spätestens 2035 soll die Duisburger Stadtverwaltung, die städtischen Betriebe, sowie alle anderen Bereiche, wofür die Kommune die Verantwortung trägt, klimaneutral werden. Bis spätestens 2040 dann Duisburg als Ganzes</strong>. Spätestens dann sollen wir nur noch genau so viel Kohlendioxid ausstoßen, wie wir aufnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dies gelingt uns, unter anderem in dem wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die von der Stadt bereits beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen endlich umsetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>einen Klimabeirat einrichten, der jedes Jahr berichtet, wie viel Kohlendioxid in Duisburger Haushalten, der Industrie und im Verkehr ausgestoßen wird und Handlungsempfehlungen ausspricht, wie diese reduziert werden können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Klimamanager*innen einstellen, die über alle Ämter hinweg Klimaschutz in der Stadtverwaltung koordinieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bürgerinnen und Bürger einbeziehen. Ihre Ideen zum Klimaschutz in Duisburg sollen zeigen, dass Klimaschutz von unten möglich ist.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bürger*innen besser beraten, wie sie ihre Häuser und Stromversorgung klimafreundlich umstellen können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>1000 Ladestationen für Elektroautos und Fahrräder in Duisburg einrichten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Hafennutzung für Schiffe mit alternativen Antrieben begünstigen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>auf den Dächern aller Duisburger Schulen Solarzellen anbringen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sowie indem wir den Rest dieses Wahlprogramms umsetzen ;)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Dürre, Hitze, Starkregen - Der drohenden Klimaatastrophe begegnen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Klimawandel ist kein abstraktes Gebilde mehr, auch in Duisburg sind seine Auswirkungen längst Realität. Wetterextreme wie Stürme, Hitzewellen, Trockenperioden einerseits aber auch Starkregenereignisse andererseits, beeinflussen zunehmend die Lebensgrundlage von Menschen, Tieren und Pflanzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Minderung des Ausstoßes von Treibhausgasen muss zentrale Aufgabe einer konsequenten Klimaschutzpolitik sein. Wir können so den Klimawandel ausbremsen und die Schwere seiner Auswirkungen minimieren. Dennoch werden sich nicht alle Folgen vollständig vermeiden lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Duisburg ist bereits heute stark von Hitzebelastungen betroffen. Unter den Folgen leiden insbesondere Ältere, Kranke und sozial schwächere Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir brauchen dringend ein Konzept zur Klimafolgeanpassung und eine Anpassung der Stadtentwicklung an längere Hitzeperioden und veränderte Niederschlagsverhältnisse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade eine Klimafolgeanpassung gilt es ökologisch zu gestalten. Im Zuge der Dürre wird immer wieder eine Rheinvertiefung diskutiert. Diese lehnen wir ab, denn sie stellt einen erheblichen Eingriff in die Gewässerökologie dar!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden hingegen folgende Maßnahmen ergreifen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ergänzend zum Klimaschutzkonzept ist ein Konzept zur Klimafolgeanpassung zu erstellen, um die heute schon spürbaren Veränderungen durch die Klimakrise abzufedern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um die heute schon spürbaren Veränderungen durch die Klimakrise abzufedern, ist ein Konzept zur Klimafolgenanpassung zu erstellen. Dabei werden wir das bestehende Duisburger Klimaschutzkonzept berücksichtigen, um städtebauliche Synergieeffekte zu nutzen. Zielkonflikte zwischen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung wollen wir vermeiden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Hitzeinseln im Duisburger Stadtgebiet registrieren und deren Entstehung analysieren um dieser effektiv entgegen zu wirken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Frischluftschneisen dürfen nicht bebaut werden: Empfehlungen von Stadtklimaanalysen müssen bei Bauprojekten berücksichtigt werden!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maßnahmen für einen ökologischen Hochwasserschutz sind zu verstetigen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Installierung eines ökologischen Regenwassermanagements sowie die Bereitstellung weiterer Versickerungsflächen, um die Grundwasserneubildung zu befördern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Trinkwasserbrunnen an mindestens 5 Orten im Stadtgebiet aufstellen. Hier soll exemplarisch demonstriert werden, wie Menschen auch unterwegs der Zugnang zu kostenfreiem Trinkwasser gesichert werden kann.Hier sollen Orte zum Verweilen entstehen, Strom und W-Lan sollen hier außerdem verfügbar sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Versiegelung weiterer Flächen beenden (siehe Projekt &quot;Naturnahe Flächen schützen und bewahren&quot;).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fassadenbegrünungen einsetzen, ermöglichen und fördern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Mehr Grün in der Stadt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bäume sind unsere stärksten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Sie helfen als Feinstaubfilter und Sauerstofflieferanten, Belastungen durch jedwede Art von Abgasen in der Stadt zu reduzieren. Darüber hinaus sind sie Lebensraum für viele Tiere, sie spenden Schatten und verschönern das oft triste Stadtbild. Jeder Baum leistet einen essentiellen Beitrag zu einer ausgewogenen Lebensqualität für Mensch und Tier und ist daher zunächst erhaltenswert. Um Bäume zukünftig besser zu schützen und Ersatzpflanzungen zu garantieren, wollen wir die alte Baumschutzsatzung unverzüglich wieder in Kraft setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Wald ist dramatisch von Hitze und Trockenheit betroffen, er ist aber auch Teil der Lösung.Er besitzt als CO2-Senke und als Rückzugsraum für die Artenvielfalt eine große Bedeutung für den Klima- und den Naturschutz. Darüber hinaus ist er im Stadtgebiet ein wichtiger Raum für Erlebnis- und Erholungssuchende. Wir werden unsere Waldflächen daher vor Bebauung schützen und zusätzlich einen Beitrag zur Waldvermehrung im Stadtgebiet leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weitere Maßnahmen werden sein:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Neupflanzung von mindestens 2.500 Bäumen, insbesondere Straßenbäumen, im Jahr, um naturbedingte Verluste zu kompensieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Den Straßenbaumbeständ stärken und anhand einer aktualisierten Form des 2012 beschlossenen Straßenbaumkonzeptes ausbauen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bestehende Wälder schützen und erhalten, wie z.B. der Wald hinter der Universität</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Flächen für Aufforstungen sind bereit zu stellen. Hierzu soll ein Waldkonzept für entwickelt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Den Stadtwald artenreich, klimastabil und naturnah bewirtschaften.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Klimawandel stellt enorme Herausforderungen an die Pflege unsere Wälder. Damit diese bewältigt werden können, ist die Forstverwaltung mit ausreichend Personal- und Sachmitteln auszustatten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Ökologisch und nachhaltig Bauen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Heizen, Kühlen und Beleuchten von Gebäuden erzeugt sehr viel klimaschädliches CO2. Für eine erfolgreiche Energiewende müssten die Gebäude in unserer Stadt energieeffizienter werden. Dabei sollte die öffentliche Hand eine Vorbildrolle einnehmen und ein energieeffizientes, ökologisches und ressourcensparendes Bauen und Sanieren stärker gewichten. Die Verwendung ökologischer Baustoffe, die gesundheitlich unbedenklich sind, ist dabei ein zentrales Anliegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bauen mit Holz ist eine sinnvolle Alternative zu vielen Stahl- und Betonbauten, die mit einem hohen Kohlendioxid-Ausstoß verbunden sind. Für eine echte Öko-Bilanz muss außerdem schon bei der Produktion auch die Entsorgung der Baustoffe in den Blick genommen werden. Daher müssen verstärkt Rohstoffe und Materialen eingesetzt werden, die nach Gebrauch wieder erneuert werden können. Zusätzlich wollen wir, dass aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten mehr recycelte Baustoffe eingesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus wollen wir weitere Maßnahmen ergreifen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Neue Gebäude der Stadt müssen eine Vorbildfunktion übernehmen und mindestens dem Standard eines Null-Energie-Hauses entsprechen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Bauprinzip Cradle2Cradle soll als Standard in der Stadtplanung gelten. Rohstoffe sollen hier nach Gebrauch wieder dem Kreislauf zugeführt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Freie Dachflächen sollen stärker als bisher mit Solarmodulen für die alternative Stromerzeugung nutzen. Hierbei unterstützen wir auch die Modelle des „Bürgerstroms“.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Dezentrale Energieversorgung in Form von Blockheizkraftwerken, Solarthermie, Wärmepumpe weiter ausbauen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Energetische Gebäudesanierung von derzeit unter 1,5% auf mehr als 2,5% anheben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. Naturnahe Flächen schützen und bewahren</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Duisburg ist dicht besiedelt. Es gibt aber auch noch Freiflächen, die notwendig für eine lebenswerte und ökologisch verträgliche Stadt sind. Trotzdem kommt es bei der Planung von Bauvorhaben immer wieder dazu, dass Landschaftsschutzgebiete, Grünflächen, Waldflächen oder andere naturnahe Gebiete in Anspruch genommen werden sollen. Mit jedem Verlust ökologisch hochwertiger Flächen, schwindet auch die Lebensqualität in unserer Stadt. Durch die zunehmenden Versiegelungen werden die heute schon spürbaren Folgen der Klimakrise weiter verschärft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich fördert die Versiegelung naturnaher Räume den Verlust vieler Insekten, Vögel und Pflanzen und beschleunigt somit auf dramatische Weise das Artensterben. Wir wollen, dass sich Stadtentwicklung wieder mehr an dem Erhalt naturnaher Räume orientiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anstatt bei der Bebauung allein den Fokus auf auf Freiflächen zu richten, wollen wir die Entwicklung von Alt- und Brachflächen sowie Baulücken vorantreiben. Die für die Bebauung notwendigen Flächen sollen intensiver genutzt werden, um Freiflächen zu schützen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich wollen wir weitere Maßnahmen ergreifen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Keine weiteren naturnahen Flächen für Bauprojekte mehr opfern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Null-Hektar-Ziel durchsetzen. Wir nutzen nur so viel Fläche, wie wir der Natur zurück geben können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unvermeidbare Baumaßnahmen müssen unverzüglich im Rahmen der Maßnahme ausgeglichen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Von den vorhandenen 34 Hektar Altflächen wollen wir mindestens 1/3 bis 2025 entwickeln.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Brachliegende Industrie-, Verkehrs- und Gewerbeflächen sanieren und renaturieren. Dazu kann es sinnvoll und notwendig sein, auch Flächen zu kaufen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Naturnahe Flächen in einem Verzeichnis erfassen, das öffentlich zugänglich ist.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Biotopverbundkonzepte und Naturschutzgebiete umsetzen und fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>6. Sicher und schnell - zu Fuß durch die Stadt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für die Sicherheit und die Freiheit von Fußgäger*innen ein. Vor allem Menschen mit z.B. Gehilfen oder Kinderwagen müssen dabei besonders berücksichtigt werden. Die Menschen die mehr Platz brauchen oder wollen, um sich zu Fuß fortzubewegen sind unser Maßstab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Duisburg soll eine Stadt werden, in der man sein Ziel sicher und direkt zu Fuß erreicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das möchten wir ermöglichen, indem wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anforderungsampeln so umschalten, dass Fußgänger*innen nicht länger als 30 Sekunden warten müssen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr Nebenstraßen zu Spielstraßen umwidmen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Alle Bürgersteige der Stadt breit genug für Nutzer_innen von Gehilfen oder Kinderwagen machen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei allen Bauvorhaben auf abgesenkte Bordsteine achten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Verbreitung von Gehwegen werden wir den Raum neu verteilen. Das heißt für uns auch die Rücknahme von PKW-Parkraum und die Verkleinerung der Fahrbahn.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>7. Autofreie Innenstadt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Auto verspricht einfachen Zugang zu individueller Mobilität. Gleichzeitig bedeutet es aber auch Verschmutzung, Lärm und Frustration. Denn die Abgase belasten unsere Luft, fossile Brennstoffe das Klima, die ständigen Verkehrsgeräusche die Anwohner*innen und der Dauerstau sorgt für mehr Stillstand als für Mobilität. Da wir gerade über Stillstand sprechen: Das Auto steht die meiste Zeit und beansprucht damit wertvollen Platz, den wir besser nutzen können. Wir wollen das ändern.<br><br>
In unseren Vierteln möchten wir den Autoverkehr massiv reduzieren und den Anwohner*innen sowie Gewerbetreibenden mehr Lebensqualität ermöglichen. Gemeinsam mit den Beteiligten möchten wir Konzepte erarbeiten und die notwendigen Vorraussetzungen für autoredzuzierte Quartiere schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bis 2030 wollen wir die Innenstadt im Bereich Friedrich-Wilhelm-Straße, Steinsche Gasse, Gutenbergstraße, Köhnenstraße, Landfermannstraße, Saar- und Mercatorstraße für den Autoverkehr schließen. Ausnahmen soll es für Anwohner*innen, Lieferant*innen, Handwerker*innen und für die Zufahrt zum Parkhaus Forum über die Zufahrt Landfermannstraße geben. Diese Straßen werden zu einem verkehrsberuhigten Bereich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den gewonnenen Platz wollen wir vielfältig nutzen: Spaziergänger, spielende Kinder, Märkte, Nachbarschaftsaktionen - Platz um zu leben und durchzuatmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um dieses Konzept zu unterstützen, wollen wir weitere flankierende Maßnahmen einsetzen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Und wir möchten noch mehr:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Park-And-Ride System ausbauen, zum Beispiel durch Stellflächen am Zoo oder am Parkplatz Oranienstraße, solange dieser zur Verfügung steht. Gleichzeitig dazu zusätzliche Busstationen und -linien schaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Öffentliche Flächen für Car-Sharing-Anbieter*innen zur Verfügung stellen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausreichend Stellplätze für Carsharing-Fahrzeuge im gesamten Stadtgebiet bereitstellen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verbesserung der Ampelphasen für Rad- und Fußgänger</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ein intelligentes Parkleitsystem einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Effiziente Parkraumbewirtschaftung auf allen öffentlichen Parkflächen. Der Nahverkehr soll grundsätzlich die günstigste Alternative sein um in die Stadt zu kommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir möchten das Anwohnerparken neu gestalten: Die Beantragung des Anwohnerparkausweises soll online ermöglicht werden und damit Behördengänge sparen. Der Anwohnerparkausweis kann zuhause ausgedruckt und über einen aufgebrachten QR-Code überprüft werden. Die Gültigkeit des Ausweises soll auf maximal 12 Monate beschränkt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anpassung von Vorschriften um vorgeschriebene Mindeststellplätze für Autos abzuschaffen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>8. Mit dem Fahrrad in die Zukunft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Fahrrad ist für uns DAS Fahrzeug der Zukunft. Innerhalb einer Stadt kann man kurze und weite Strecken damit zurücklegen - sauber, klimafreundlich, leise und gesund.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen einiges tun, um die Lust am Radfahren zu verbessern. Die Verkehrsplanung hat die Bedürfnisse von Radfahrer*innen zu lange nicht berücksichtigt. Neue Pop-Up Fahrradwege in großen Städten haben gerade in der Corona-Krise gezeigt, dass genug Platz für das Rad möglich werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wollen wir erreichen, indem wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bis 2030 zwei Hauptradwege Nord-Süd und West-Ost einrichten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Ampelschaltungen an die Radfahrgeschwindigkeiten anpassen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>200 km Radwege neu bauen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein duisburgweites Radstraßennetz einführen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bei allen Planungen von Straßenbauvorhaben dem Radverkehr Vorrang vor dem Autoverkehr einräumen und die Bedürfnisse des Radverkehrs als verbindlichen Standard etablieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Radwege durch Poller und Bordsteine sicherer und attraktiver machen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bikesharing-Systeme ausbauen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bewachte Fahrradgaragen in den Einkaufsstraßen und Stadtteilzentren einrichten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schulen und andere öffentliche Einrichtungen mit ausreichend Fahrradstellplätzen ausstatten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>9. Bus und Bahn massiv verbessern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist klar: Wir verhindern die Klimakatastrophe nicht, wenn der Verkehrsbereich nicht mitspielt. Dabei ist eine echte Alternative zum Auto viel mehr als Umweltschutz: Es kann praktisch, modern, bequem und schnell sein. Doch damit es diese Alternative auch wirklich gibt muss jetzt massiv in Bus und Bahn investiert werden. Die Zeit des Kaputtsparens muss vorbei sein.<br><br>
Ziel ist es, dass die Fahrt mit Bus und Bahn attraktiver ist, als eine Fahrt mit dem eigenen Auto. Dazu sind Maßnahmen erforderlich, die den Zugang zum ÖPNV erleichtern, die Verbindungen beschleunigen und die Zuverlässigikeit sowie Pünktlichkeit erhöhen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Bus und Bahn in Duisburg zu einer echten Alternative zu machen werden wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Straßenbahn- und Busverkehrsnetz im erforderlichen Maß ausbauen und erweitern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Einführung von Schnellbahn- und weiteren Schnellbuslinien prüfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ziel sollte es sein, aus jedem Stadtteil eine Schnellbuslinie als direkte Verbindung in die Innenstadt einzurichten. Im ersten Schritt zu vergünstigten Konditionen (z.B. 1€ pro Fahrt) um unsere Innenstadt zu stärken. Damit würde der Autoverkehr entlastet, Parkplatzprobleme entschärft und zum Einkauf in Duisburg animiert werden. Das bedeutet im Umkehrschluss höhere Gewerbesteuereinnahmen für Duisburg, woraus diese Maßnahme auch finanziert werden könnte.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Fuhrpark muss erweitert und auf umweltfreundliche Antriebe umgestellt werden. Das gilt auch für das MyBus-Angebot.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Den Fuhrpark an die zukünftigen Anforderungen eines modernen und attraktiven Nahverkehrs anpassen. Dazu werden wir bei der Neuanschaffungen und der Modernisierung von Fahrzeugen auf umweltfreundliche Antriebe, Komfort und Barrierefreiheit setzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Fahrpläne besser aufeinander abstimmen und den Takt erhöhen. Ziel ist, dass niemand länger als 10 Minuten auf Bus/Bahn warten muss. Die Fahrt mit dem ÖPNV soll nicht länger sein, als der gleiche Weg mit dem Auto</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Nachtnetz werden wir so gestalten, dass es auch den Anforderungen von Pendler*innen gerecht wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Damit die Busse besser durchkommen: Umweltspuren für Busse, Taxis, Räder und voll besetzte Autos</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Tarifstruktur soll einfacher und günstiger werden. Wir wollen einen kostenlosen ÖPNV prüfen, als ersten Schritt setzen wir uns für ein 1€ Ticket ein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das MyBus-Angebot wollen wir ausweiten: Montag bis Sonntag soll es zwischen 16 Uhr und 2 Uhr und am Wochenende bis 5 Uhr im Einsatz sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Bezahlen muss flexibler werden. In Bussen sollen alle gängigen Bezahlmethoden angeboten werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Alle Haltestellen langfristig barrierefrei gestalten und die Verfügbarkeit von Aufzügen und Rolltreppen erhöhen. Wir werden prüfen, an welchen Haltestellen die Montage zusätzlicher Aufzüge erforderlich ist, um den Zugang für mobilitätseingeschränkte Menschen sicherzustellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Alle Aufzüge und Rolltreppen sollen repartiert werden und im Mittel nicht mehr als zwei Wochen pro Jahr ausfallen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einen unabhängigen Fahrgastbeirat bei der DVG einführen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>10. Effektiven Lärmschutz jetzt: Kommt die Ruhe, kommt die Kraft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lärm ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) das zweitgrößte umweltbedingte Gesundheitsrisiko (nach der Luftverschmutzung).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Folgen von anhaltender Lärmbelastung können Bluthochdruck, Herzinfarkt und zahlreiche weitere physische als auch psychische Krankheiten sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lärm belastet, stresst und schädigt aber nicht nur Menschen, sondern auch frei lebende Tiere, Haus- und auch Nutztiere.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Duisburg wird die größte Lärmbelastung durch den Straßenverkehr hervorgerufen. Der Lkw-Verkehr hat daran einen wesentlichen Anteil. Großen Anteil haben aber auch der Schienen- und der Schiffsverkehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine deutliche Reduktion der Lärmbelastung bedeutet einen Gewinn an Qualität des Lebens in der Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einige Jahre später als das europäische Recht es verlangt hat der Rat der Stadt Duisburg 2018 einen Lärmaktionsplan beschlossen, zu spät wie wir meinen. Mit den GRÜNEN Duisburg werden die im Lärmaktionsplan beschlossenen Maßnahmen beschleunigt umgesetzt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Nahverkehrsplan wird nachgebessert, um den optimalen Einsatz der Verkehrsmittel (modal split) zu erreichen: Bus, Funkbus , Bahn u.ä.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Radverkehrsförderung wird verstärkt und beschleunigt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unvermeidbarer Straßenverkehr wird verlagert und in weniger sensiblen Bereichen gebündelt. Wir setzen uns ein für LKW-Fahrverbote in Wohngebieten, insbesondere vor Schulen, Altenheimen usw.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unvermeidbaren Verkehr werden wir verträglicher gestalten durch Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit, Ausbau von schallmindernden Fahrbahnoberflächen und beschleunigter Entwicklung der Elektromobilität und anderer alternativer Antriebsformen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit uns werden die städtischen Betriebe und die Verwaltung im Rahmen der Ersatzbeschaffung beschleunigt in emissionsarme Fahrzeuge und Geräte investieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir werden ein Konzept für eine autofreie City für die Innenstadt Duisburg und die Nebenzentren entwickeln und umsetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr Flugverkehr führt auch zu mehr Fluglärm. Die GRÜNEN Duisburg wenden sich gegen die geplante Kapazitätserweiterung des Düsseldorfer Flughafens. Diese verstößt gegen eine Vereinbarung, den die Flughafengesellschaft mit den umliegenden Kommunen 1965 geschlossen hat.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir werden dafür sorgen, dass der Schienverkehr bei der Lärmminderungsplan stärker beachtet wird. Den Schienenverkehrslärm wollen wir konsequent reduzieren. Auch Privatbahnen, die in Duisburg große Gütermengen transportieren, müssen verbindlich in diese Planungen einbezogen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>11. Abfälle reduzieren</strong><br><br>
Weggeworfene Einwegverpackungen stellen zunehmend eine Belastung für die Umwelt dar. Oftmals werden sie nur wenige Minuten verwendet, anschließend landen sie in öffentlichen Abfallbehältern oder aber auf den Straßen, Plätzen und Grünflächen der Stadt. Mit dem Verbot des Einsatzes von Einweggeschirr bei Stadtfesten war Duisburg schon einmal weiter. Wir werden für die Stadt Duisburg daher ein Programm „plastikfreie Kommune“ auflegen. Ziel soll es sein, den Einsatz von Einwegplastik in der Stadt auf ein Minimum zu reduzieren.<br><br>
Unsere Abfallgebühren schaffen bisher falsche Anreize. Die Anschaffung der Bio-Tonne ist nach wie vor freiwillig und wer sich dafür entscheidet, zahlt für die Entsorgung zusätzlich. Daher gilt es ein neues Konzept für die Entsorgungsgebühren zu entwickeln, das Anreize für eine bessere Getrennterfassung bereits bei den privaten Haushalten setzt. Ziel muss es sein, die jährlichen Restmüllmengen von 240 kg/ Einwohner*in bis 2025 mindestens zu halbieren.<br><br>
Darüber hinaus sollen weitere Maßnahmen ergriffen werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen die Bio-Tonne flächendeckend einführen und Anreize schaffen, dass alle Haushalte diese anschaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ab dem Sommer 2021 soll kein Einweggeschirr bei Stadtfesten mehr eingesetzt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachhaltige Initiativen wie z.B. der Mehrweg-Kaffeebecher sollen organisatorisch besser unterstützt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Aufstellen von verschiedenen Behältern zur Mülltrennung im öffentlichen Raum und eine Optimierung der haushaltsnahen Trennung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Einführung einer kommunalen Verpackungssteuer soll juristisch und wirtschaftlich geprüft und eingeführt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen Duisburger*innen über die richtige Abfalltrennung sensibilisieren und aufklären</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 17 Jun 2020 13:52:03 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU: Vorwort</title>
                        <link>https://programm2020.antragsgruen.de/programm2020/Vorwort-61217</link>
                        <author>Grüne Mitgliederversammlung (beschlossen am: 14.06.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Liebe Duisburger*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>die Corona-Krise hat uns nach wie vor fest im Griff und stellt uns alle vor enorme Herausforderungen. Ohne große Vorbereitung musste im März 2020 das öffentliche Leben weitestgehend runtergefahren werden. Trotzdem konnte nicht verhindert werden, dass sich viele Menschen mit dem Virus infizierten. In diesen Zeiten eine Kommunalwahl zu planen und einen Wahlkampf vorzubereiten, der unsere grünen Ideen für das Duisburg von Morgen vermittelt und den Austausch mit euch und Ihnen, den Duisburger*innen, ermöglicht, ist eine Herausforderung. Trotzdem, oder gerade deswegen, sind wir bis in die Haarspitzen motiviert! Denn eines ist klar: Eine starke Kommune, eine starke Stadt Duisburg, wird gebraucht - ob in der Bewältigung der Klimakrise oder der derzeitigen Coronakrise – oder wenn es darum geht, für die Bürger*innen unserer Stadt im Alltagsleben da zu sein. <strong>Zukunft entscheidet sich hier!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass wir im internationalen Vergleich gut durch diese Krise kommen, verdanken wir dem großartigen Einsatz der vielen Krankenpfleger*innen, Ärztinnen und Ärzte, den Koordinierungsanstrengungen der Stadtverwaltung und allen anderen, die sich in dieser Zeit aufgerieben haben.Wir müssen auch allen Menschen danken, die sich an die Schutzmaßnahmen gehalten haben und weiterhin halten werden. Sie haben mit ihrem Verhalten dafür gesorgt, dass die Zahl der Neuinfektionen massiv zurückgegangen ist. Auch der engagierten Einsatz von Menschen in den anderen, sogenannten &quot;systemrelevanten&quot; Bereichen hat maßgeblich zum bisher Erreichten beigetragen. In der Krise zeigt sich, worauf es ankommt: Solidarität, Gemeinsinn und ein gut ausgestattetes Gemeinwesen, das dem freien Spiel des Marktes entzogen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch mit Blick nach vorne auf die Zeit nach dieser Krise ist uns allen klar: Die Krise trifft uns alle, aber sie trifft nicht alle gleichermaßen. Soziale Schieflagen verstärken sich, die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer, die gesellschaftliche Spaltung nimmt zu. Die Herausforderungen, vor denen Duisburg vor der Krise stand, sind nicht kleiner, sondern größer geworden. Viele Menschen werden trotz der Unterstützungsprogramme ihre Arbeit verlieren, denn der größte Teil der Wirtschaft muss große Einbußen erleiden. Wer vorher auf Unterstützung angewiesen war, ist es jetzt erst Recht. Und nicht zuletzt schreiten Menschheitsbedrohungen wie die Klimakatastrophe und der Verlust der Artenvielfalt weiter ungebremst voran.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Stadt braucht daher dringend Lösungen für die drängenden Fragen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Welchen Beitrag kann die Stadt leisten, um die Wirtschaft zu unterstützen, sich nachhaltig,krisensicher und damit zukunftssicherer aufzustellen?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wie machen wir Duisburg attraktiver, lebendiger, klimafreundlicher und gerechter?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Welchen Beitrag kann die Stadt leisten, damit alle Duisburger*innen sozial abgesichert sind und Armut wirksam bekämpft wird?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wie schaffen wir es, zusammenzuwachsen, statt uns spalten zu lassen?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne wollen unsere großartige Stadt gestalten, mit den Duisburger*innen im Mittelpunkt unserer Gedanken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind überzeugt, dass unsere Stadt ein riesiges Potenzial hat. Wir sehen, dass vieles in Duisburg auch anders gehen kann. Dass wir Bäume schützen und neu pflanzen können, statt sie gnadenlos abzuholzen. Dass die Klimakrise nicht besiegt ist, sondern gerade erst richtig losgeht. Und dass wir als Stadt eine Verantwortung haben, in der Bekämpfung dieser Krise unseren Beitrag zu leisten. Wir können diese Herausforderung meistern, indem wir Wirtschaft UND Umwelt zusammenbringen. Arbeitsplätze UND Erneuerung. Darin liegt die Chance, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Wir wollen Digitalisierung nutzen, um unser Leben einfacher zu machen. Gemeinsam gehen wir’s an: ökologisch, sozial, feministisch, antifaschistisch, gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Mittelpunkt unserer grünen Politik steht der Mensch in seiner Würde und Freiheit. Duisburg ist eine Stadt, die von ihrer Vielfalt lebt. Wir sind reich an Menschen mit Ideen und Geschichten, die nur darauf warten, ihre Chancen zu ergreifen. Wir wollen dabei alle mitnehmen und niemanden zurücklassen. Eine solidarische Stadt, in der wir Armut gemeinsam bekämpfen und das Wohlergehen Aller sichern – das ist der Kern unserer Politik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, dass wir gemeinsam stärker sind. Wenn wir uns organisieren, sei es in Nachbarschaftsinitiativen, Vereinen, losen Gruppen oder auch nur mit einigen Freund*innen. Sie hat auch gezeigt, dass wir in Krisenzeiten auf unsere Solidarität bauen müssen und nicht auf Hass und Ausgrenzung. Wir wollen diesen Geist erhalten und die Menschen fördern, die sich weiter für eine offene Gesellschaft einsetzen. Die Räume brauchen, Geld oder manchmal auch nur ein offenes Ohr in der Stadtpolitik. Und wir werden diejenigen aufhalten, die unsere offene Gesellschaft, unsere Demokratie und den Rechtsstaat zerstören wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne bewerben uns um euer Vertrauen. Auf den nächsten Seiten wollen wir Ihnen und euch deshalb unsere konkreten Projekte präsentieren, die unsere Politik greifbar machen. Wir wollen nicht länger zuschauen, dafür haben wir zu viele Ideen und den Willen, unsere Zukunft zu gestalten. Und wir wollen nicht länger warten, denn dafür bleibt uns keine Zeit mehr. Wir bewerben uns um in der Stadt Verantwortung zu übernehmen und freuen uns, das Sie und ihr dabei seid und uns am 13. September bei der Kommunalwahl alle Stimmen gebt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 17 Jun 2020 13:34:24 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>